Dolmen im Albersdorfer Papenbusch 2017-04-07T11:19:16+00:00

AktivRegion Dithmarschen
„Touristische Kulturwege zur Megalithkultur“

Der Dolmen im Albersdorfer Kurpark (Papenbusch)

Die beeindruckenden Megalithgräber gehören zu den bis heute nachweisbaren Spuren der frühen Bauern. Die Großsteingräber sind in das ausgehende Frühneolithikum und vor allem in das frühe Mittelneolithikum zu datieren und wurden als Bestattungsplätze für ganze Siedlungsgemeinschaften genutzt; sie sind die ältesten erhaltenen und auch heute teilweise noch das Bild der Landschaft prägenden Anlagen aus der Urgeschichte in unserer Region. Der Brutkamp gehört dabei mit einem Alter von ca. 5.600 Jahren zu den älteren Megalithbauten an der Westküste Schleswig-Holsteins. Im gesamten Amtsbereich Mitteldithmarschen ist lediglich der kleine Dolmen im Albersdorfer Kurpark „Papenbusch“ geringfügig älter. Alle anderen 27, aus dem Kirchspiel Albersdorf bekannten Großsteingräber sind – soweit noch beurteilbar – vermutlich etwas jünger. Für ihre Anlage scheint eine Hangsituation wichtig gewesen zu sein bzw. anders gesagt: Anhöhen und Niederungen wurden offensichtlich gemieden. Im Verbreitungsbild der Großsteingräber in Dithmarschen bilden die Albersdorfer Rechteck- und Polygonaldolmen durch ihre Zahl und Erhaltung bzw. moderne Wiederherstellung einen eindrucksvollen Schwerpunkt. Falls die Megalithanlagen – wie in anderen Regionen nachgewiesen – die damaligen Siedlungsregionen regelrecht „einrahmen“, ließe sich daraus ein ungefähres Bild der Ausdehnung der mittelneolithischen Albersdorfer Kulturlandschaft gewinnen.

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