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Lager der altsteinzeitlichen Rentierjäger neu im Steinzeitpark

Nachdem in den letzten drei Jahren die Mittelsteinzeit, die Zeit der letzten Jäger und Sammler, neu im Steinzeitpark Dithmarschen in Albersdorf durch den Nachbau einer Hüttensiedlung präsentiert werden konnte, gibt es nun ab sofort erstmals auch einen Blick in die ausgehende Altsteinzeit vor über 12.000 Jahren: Der Nachbau eines Lagerplatzes der späteiszeitlichen Rentierjäger in Norddeutschland ist in unmittelbarer Nachbarschaft zur mittelsteinzeitlichen Siedlung errichtet worden (s. anl. Bilder!).

Auf der Basis archäologischer Funde aus Schleswig-Holstein konnten dieses Zelt und seine Ausstattung durch die Arbeitsgruppe des Steinzeitparks unter Leitung des Steinzeitjägers (und Museumspädagogen) Werner Pfeifer nachgebaut werden. Auch die lebensgroßen, dreidimensionalen Figuren von mehreren Rentieren sind entsprechend erstellt worden und befinden sich nun bei dem Lagerplatz. Weitere Informationen zum archäologischen Hintergrund dieser neuen Attraktion im Steinzeitpark finden Sie in der beil. Tafel, welche die Besucher vor Ort über das neue Angebot informiert.

„Mit diesem späteiszeitlichen Rentierjägerlager haben wir erstmals im Albersdorfer Steinzeitpark auch die Altsteinzeit auf anschauliche Weise dargestellt und bauen damit unseren Themen-Schwerpunkt zur ältesten Siedlungsgeschichte Schleswig-Holsteins weiter aus“, freut sich Werner Pfeifer vom Steinzeitpark Dithmarschen. Ermöglicht wurde der Nachbau durch eine Spende der Fielmann AG, Hamburg, in Höhe von € 3.000,- an den Förderverein AÖZA e. V. Dazu Michael Brohmann, Leiter der Fielmann-Filiale in Heide: „Mit der Förderung von Museen und ihren Angeboten unterstützen wir gerne das kulturelle Angebot in unserer Region und freuen uns auch hier in Albersdorf über möglichst viele Besucher dieser neuen faszinierenden Anlage“.

„Ohne eine solche wichtige Unterstützung wie von der Fielmann AG könnten wir manche Projekt bei uns im Steinzeitpark gar nicht realisieren. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken“, sagt Gerhard Becker, der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins AÖZA e. V.

 

 

 

 

2017-06-02T09:05:37+00:00 2. Juni 2017|